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2012-04-07

Karfreitag von Brandenburg nach Werder (Havel)

Das Sonnenwetter am frühen Karfreitag Morgen verführte! Mit dem Fahrrad, dem Fotoapperat einer weiteren warmen Jacke und dem GPS zur S-Bahn. Auf dem Bahnhof Wannsee umgestiegen in die Regionalbahn und nach Brandenburg. Vorgenommen hatte ich mir den Havelradweg zwischen Brandenburg und Werder an der Havel - ca. 50 KM. In Brandenburg schien noch die Sonne.  Nach dem Verlassen des Betonplatten gepflasterten Bahnhofvorplatzes - ziemlich trostlos - und dem Passieren der riesigen Parkplätze sämtlicher deutschlandweit bekannter Discountsupermärkte ist man dann auch bald wieder aus der Stadt raus und hat nur noch einen phänomenal gut ausgebauten Radweg vor sich.
Der pure Luxus und überwiegend auf dem Hochwasserschutzdeich der Havel entlanggeführt. Wenn dann noch die Sonne geblieben wäre, wäre es auch ein super Tag geworden, so ist es einfach eine sehr schöne Tour gewesen. Immer wieder wirklich grandiose Ausblicke auf den Fluss und eine beruhigende Landschaft.
Manchmal kommt man auch über etwas unbequemere aber immer noch fahrbare Pfade zu noch etwas abgelegeneren Plätzen mit noch schöneren Aussichten. Auch bei Sonnenschein werden sie nicht schöner - vielleicht aber etwas wärmer!

Nur die letzten Kilometer in Werder waren dann wieder die übliche Enttäuschung, die ich bei Ortsdurchfahrten in den neuen Bundesländern so oft erlebe. Die Fahrradwege hören abrupt auf, die Ausschilderung wird unzuverlässig. Und dann erst der Bahnhof! Mein-jeh der Bahnhof Werder!!!

BRB-Havel nach Werder-Havel auf einer größeren Karte anzeigen

Radtour von Bahnhof zu Bahnhof am 6. April 2012, 44,2 Km, reine Fahzeit: 2:44 h, Schnitt 16,3Kmh.

2011-07-21

Kerkow (Angermünde) - Joachimsthal - Bernau

Letzte Etappe unserer Pfingstrundfahrt!



Die Strecke ist uns schon von früheren Touren aber auch vom ersten Tag her bekannt. Die wird auf der linken Arschbacke abgefahren!
Bei dem schönem Wetter auch kein Problem. In Joachimsthal und in Biesenthal machen wir noch eine Pause und schließlich hat uns das Großstadtleben wieder.

Wrechen (Feldberg) - Boitzenburg - Prenzlau - Kerkow (Angermünde)

Ausgedehntes Frühstück unter freiem Himmel vor dem Gärtnerinnenhaus des Kulturguts. Die Gastgeber plauderten aus dem Nähkästchen - der Geschichte des Gutes, ihren Erfahrungen mit einem Neubeginn an dieser Stelle, der LPG rotes Banner, die hier mal für 40 Jahre ihren Sitz hatte. Ausgesprochen tragikomisch das alles.



Wir fahren nach Boizenburg. Eine lange, fast schnurgerade Strecke führt über eine alte stillgelegte Bahntrasse. Es fährt sich hervorragend! Es ist auch nicht die einzige zum Radweg umgestaltete ehemalige Bahntrasse hier in Mecklenburg.

Ehemalige Bahntrasse über viele Kilometer


In Boitzenburg am Schloss kommen wir in einen kräftigen Regen hinein. Im Marstall, gegenüber dem Eingang zum Schloss und Schlosspark, lernen wir, dass dort eine Schokoladenmanufaktur und eine Kaffeerösterei betrieben wird. Die Schokolade kommt aus Belgien - mir schmeckt sie ls heiße Schokolade jedenfalls ausgezeichnet und das dort selber hergestellte Speiseeis aber auch sehr gut.

Der Regen hört auf, auf nach Prenzlau. Direkt an der Seepromenade des Unterucker Sees Mittagspause in der wieder hervorkommenden Sonne. Bis hierher über ziemlich ruhige Landstrassen. Ab hier erst einmal am See entlang ein Fahrradweg, später ein Track, alles gut zu fahren. Wir sind spät drann also wird ein wenig gas gegeben. Dafür aber am späteren Nachmittag Zeit für eine ordentliche Pause am großen Peetzigsee.



Ziel für heute und Unterkunft für sie Nacht, das Gut Kerkow, nördlich von Angermünde. In der Gaststube lassen wir es uns am Abend noch gut gehen.

2011-07-18

Radtouren zu Pfingsten

Fünf Tage über Pfingsten

Das dritte Mal bin ich jetzt mit Andreas, Enrico, Dieter, Frank, und diesmal Uli, und Rüdiger über Pfingsten durch die brandenburgische und meklenburgische Wildnis gefahren.
Ein bisschen Sightseeing:
Siedlungen aus der Bronzezeit, mal eine Käserei, Produktion von Holzschuhen, wie sie der alte Fritz für sein Volk haben wollte oder Verschmelzen von Glas.
Manchmal noch zusätzlich etwas Sport:
Wackerstein-Weitwurf oder Ein-Bein-Hüpfen, Kanuumwerfen auf der Spree oder auch Langstreckenpaddeln!
Aber vorrangig Radeln!
Entsprechend sind die Tagesetappen meistens nicht gerade knapp bemessen. Von uns hat eben niemand seine Schwierigkeit damit nochmal kurz 20 Km bis zum Etappenziel oder bis zum Abendbrot zu fahren.

Die eigentliche Sensation ist aber die Landschaft!

Brandenburg wie Mecklenburg:

weit, leer, sandig - ausgedehnte, kernige Kiefernwälder. ruhige, erhabene, fast wie riesige Hallen wirkende Buchenwälder. Seen! Viele, viele Seen. Dörfer in denen nicht einmal ein Hofhund hinterm Zaun bellt. Städtchen mit Stadtmauern drum herum. Gutshäuser, mit Park, die einen auch übernachten lassen. Störche im Tiefflug.

Zwischen Gandenitz und Templin

Organisieren tut das für uns Sven. Er macht das immer hervorragend und fürsorglich. Nicht dass das nicht jeder von uns auch selber könnte aber es ist auch mal schön jemand sich kümmern zu lassen. Das macht zu Pfingsten für uns Sven.

Drei dieser Touren habe ich in den letzten Jahren mitgemacht - es waren jedes mal schöne, intensiv erlebte Tage, die mich mehr als so mancher Fernurlaub zufrieden haben nach Hause kommen lassen.

Alle drei Touren sollen hier mehr oder weniger ausführlich dokumentiert werden:

Pfingsten 2009
Pfingsten 2010
Pfingsten 2011

Meine Begeisterung für die Landschaft zwischen Brandenburg und Mecklenburg gewann ich schon 2008 bei einem fünftägigen Fahrradausflug in die Feldberger Seenlandschaft, bei dem ich folgende Touren gefahren bin:

Feldberg - Templin - Boizenburg - Feldberg
Feldberg - Fürstenberg - Lychow - Feldberg
Feldberg - Wulkow - Wrechen - Feldberg
und einer Schleife um den Feldberger Haussee und den breiten Luzin

Hier diverse Fotos, die während der Pfingsttouren 2009 und entstanden sind: