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2012-03-09

Noch eins: Pacy 20

Das Faltrad hier entdeckte ich in einem Fahrradladen in Berlin - Charlottenburg in der Goethestrasse. Vom Inhaber des etwas sehr verstaubten Ladens als an meine Wünsche super anpassbares und auch sehr sportlich zu fahrendes Fahrrad empfohlen:

Pacy 20''
Macht einen sehr stabilen Eindruck. Es fuhr sich die wenigen Minuten, die ich das Rad die belebte Goethestrasse in Berlin-Charlottenburg hinauf und hinunter bewegen konnte, sehr stabil und ruhig. Man kommt fast in die Versuchung es auch mal freihändig zu fahren. Ich denke, das hat auch damit zu tun, das die Räder deutlich größer sind, als z.B. die vom Brompton und dass der Hauptrahmen nicht gefaltet wird.
Das Hinterrad ist durch ein Elastomerpuffer gefedert. Dieses dadurch entstehende komfortable Gefühl wurde noch durch BigApple Reifen verstärkt. Very comfy!
Die Hinterradschwinge wird um das Tretlager herum gefaltet. Hat den hervorragenden Effekt, dass bei Nabenschaltungen - von denen wohl alle zur Zeit am Markt befindlichen hier verbaut werden können - kein Kettenspanner benötigt wird. Ja, eine Alfine oder eine Rohloff machen hier keine Schwierigkeiten! Vielmehr habe ich das Gefühl, dass soetwas genau das Richtige für dieses Rad ist. Ich bin begeistert.
Aber: wenn man vorher das Brompton in der Hand gehabt hat, verglichen zu diesem sieht es zusammengefaltet irgendwie ganz schön chaotisch aus - wie halt auch der Laden, in dem ich es gefunden hatte ("Der Faltraddirektor" ?).
Ich kann mir aber vorstellen, dass man damit wirklich sehr bequem durch die Stadt düsen kann aber auch über längere Strecken seinen großen Spaß damit haben wird. Auf mich und bei meinen Vorstellungen machte es einfach einen genialen Eindruck. Ich werde mich weiter darum kümmern.

2012-03-03

Faltrad - und hier nostalgisch:



Folding bike from the 70th and still to be found everywhere -
solche stehen ja auch heute noch an jeder Reihenhausgerage rum.

und deshalb heißen sie so:

klapprad

Die Faltscharniere scheinen ja doch ziemlich lange zu halten - aber wahrscheinlich nur, weil sie kaum beansprucht wurden. Vertrauen würde ich ihnen kaum.

Faltrad - hier mal historisch!

Falträder gab es schon vor über 100 Jahren! Und die Grundidee ist auch bei den heutigen Faltern weiter erhalten. Und was die Holländer konnten, konnten die Preussen auch:

2011-07-25

Alltagsrad - Tourenrad - Rennrad - und was nu?

Ein Stadtrad, ein Tourenrad, ein Rennrad - und nu?
Glücklich!?
Zufrieden?
Was willst 'de noch?

Ein bisschen mehr Flexibilität, etwas mehr Wendigkeit.
Die innere Sicherheit, nach einer längeren Tour von der nächsten Regionalbahn auch mitgenommen zu werden!
Keine vorwurfsvollen Blicke in der S-Bahn, wenn man mit seinem Fahrrad wieder drei Sitzplätze blockiert und wenigstens ein - nicht eigenes - Hosenbein verdreckt hat!
Mal das Rad schnell ins Auto packen zu können, ohne erst den Benzin-saufenden Fahrradträger vorher installieren und dann am späten Abend wieder abbauen zu müssen.
Also Gründe gibt's eine ganze Menge und sehr verschieden.
Ich weiß auch, alle sind sie irgendwie Alibi für einen Luxuswunsch.
Und natürlich verbirgt sich hinter all dem ein Ziel:

die Antwort soll sich natürlich förmlich aufdrängen - ein Faltrad:


Genau! So was hab ich schon auf Booten in Hafenanlagen stehen und auf Parkplätzen aus Kofferräumen purzeln sehen. 
Und bei Aldi gab's das auch schon. Na schau'n mer mal.

2011-07-18

Radtouren zu Pfingsten

Fünf Tage über Pfingsten

Das dritte Mal bin ich jetzt mit Andreas, Enrico, Dieter, Frank, und diesmal Uli, und Rüdiger über Pfingsten durch die brandenburgische und meklenburgische Wildnis gefahren.
Ein bisschen Sightseeing:
Siedlungen aus der Bronzezeit, mal eine Käserei, Produktion von Holzschuhen, wie sie der alte Fritz für sein Volk haben wollte oder Verschmelzen von Glas.
Manchmal noch zusätzlich etwas Sport:
Wackerstein-Weitwurf oder Ein-Bein-Hüpfen, Kanuumwerfen auf der Spree oder auch Langstreckenpaddeln!
Aber vorrangig Radeln!
Entsprechend sind die Tagesetappen meistens nicht gerade knapp bemessen. Von uns hat eben niemand seine Schwierigkeit damit nochmal kurz 20 Km bis zum Etappenziel oder bis zum Abendbrot zu fahren.

Die eigentliche Sensation ist aber die Landschaft!

Brandenburg wie Mecklenburg:

weit, leer, sandig - ausgedehnte, kernige Kiefernwälder. ruhige, erhabene, fast wie riesige Hallen wirkende Buchenwälder. Seen! Viele, viele Seen. Dörfer in denen nicht einmal ein Hofhund hinterm Zaun bellt. Städtchen mit Stadtmauern drum herum. Gutshäuser, mit Park, die einen auch übernachten lassen. Störche im Tiefflug.

Zwischen Gandenitz und Templin

Organisieren tut das für uns Sven. Er macht das immer hervorragend und fürsorglich. Nicht dass das nicht jeder von uns auch selber könnte aber es ist auch mal schön jemand sich kümmern zu lassen. Das macht zu Pfingsten für uns Sven.

Drei dieser Touren habe ich in den letzten Jahren mitgemacht - es waren jedes mal schöne, intensiv erlebte Tage, die mich mehr als so mancher Fernurlaub zufrieden haben nach Hause kommen lassen.

Alle drei Touren sollen hier mehr oder weniger ausführlich dokumentiert werden:

Pfingsten 2009
Pfingsten 2010
Pfingsten 2011

Meine Begeisterung für die Landschaft zwischen Brandenburg und Mecklenburg gewann ich schon 2008 bei einem fünftägigen Fahrradausflug in die Feldberger Seenlandschaft, bei dem ich folgende Touren gefahren bin:

Feldberg - Templin - Boizenburg - Feldberg
Feldberg - Fürstenberg - Lychow - Feldberg
Feldberg - Wulkow - Wrechen - Feldberg
und einer Schleife um den Feldberger Haussee und den breiten Luzin

Hier diverse Fotos, die während der Pfingsttouren 2009 und entstanden sind:





2011-07-11

Riese & Müller 'Delite silver'

Nicht dass ich als notorischer Schreibtischtäter besonders gut trainiert bin, aber beim Fahrradfahren machte mir schon immer die Geschwindigkeit Spass. Vor ca. 8 Jahren stolperte ich dann über einen Artikel von H.-H. Pardey in der FAZ in dem er über ein schnelles, sehr wendiges und trotzdem bequemes Rad des Darmstädter Fahrradherstellers R&M berichtete. Seitdem fahre ich das Delite mit viel Spass. Zunächst das Delite blue, das mir nach einem etwas ärgerlichen Problem anstandslos in das später neue Modell Delite silver umgetauscht wurde. Auf dem Bild hier sieht es aber schon anders aus, als mir ursprünglich ausgeliefert.




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Und heute hat es - nachdem ich es für den Einsatz bei auch mal einwöchigen Radtouren umgerüstet habe - schon wieder einen anderen Charakter. Mit breiteren, schwereren Reifen, Schutzblechen, Gepäckträger und anderen Lenkergriffen, sowie einer weiteren Trinkflaschenhalterung sieht es nicht nur etwas kompakter aus sondern ist auch tatsächlich einige Kilo schwerer und damit auch nicht mehr so agil.


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Schaltung:
 14 - Gang
Rohloff-Speedhub
Bremsen: Magura HS 33
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Sattel: Brooks Professional

2011-07-08



Das Rennrad


Wegen meines Hangs zum Schnellfahren!

Im Winter 2006 ersteigerte ich mir bei e-Bay für wenig Euro ein älteres Raligh - Rennrad. Wohl eher ein Halbrenner, wie er in den 80gern oft gebaut und verkauft wurde. Aber immerhin mit innen verlegtem Bremszug.

Die billige Schimanoschaltung und die zwei Kettenblätter wechselte ich gegen eine klassische Schimano XT und eine Kompaktkurbel mit drei Kettenblättern (50 und 36 oder 34 Zähne). Von meiner Kondition insbesondere bei Steigungen war ich nicht so überzeugt, als dass ich mir die 53/39 Zähne zutraute. Heute sehe ich das allerdings nicht mehr so dramatisch. Die alten Weinmann - Bremsen mußten auch daran glauben - mein Hang zu Nostalgie hatte hier doch Grenzen.

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Sattel : Brooks Swallow

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Schaltung: Schimano
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KrachBumm - über die Dörfer und durch den Wald

Urlaub!
Ferienhaus in Niederbayern - in der Nähe von Passau und der Donau. Fahrrad ist dabei und mit etwas Training schafft man auch die meisten Steigungen hier.
Hier eine sehr schöne Tour. Über 10 Km ein idyllisches Bachtal entlang, mit Mühlen, alten Eisenbahnviadukten, Bergwerksschächten und romantischen Aussichten. Die andere Hälfte der Strecke - ca. weitere 10 Kilometer - über die umliegenden Hügel und die dort liegenden Dörfer. Allerdings wäre man im Tal mit einem Rennrad gänzlich verloren.




Geloggt mit meinem Androidphone und dem Programm Cardiotrainer.
Zum Nachvollziehen der Strecke werde ich den Log demnächst bei GPSies > http://www.gpsies.com/ < einstellen.


 Leserbrief aus: "Der Spiegel 25/2011

 Und dem ist aus meiner Erfahrung nichts aber auch gar nichts hinzuzufügen!

Mein erstes bewußt gekauftes Fahrrad

Das Rad für jeden Tag


Ungefähr 1981 kaufte ich mir ein schwarzes VSF-“MTB“ mit Mixte-Stahlrahmen, das nach einigen Modifikationen immer noch gut aussieht, sehr gut fährt und seit kurzem von meiner Tochter genutzt wird.
Für den Mixte-Rahmen entschied ich mich damals, weil ich fürchtete, dass meine Beschwerden schlimmer werden könnten und ich möglicherweise bald nicht mehr problemlos einen normalen Diamantrahmen besteigen könnte. Für den Stadtverkehr erweist er sich dann tatsächlich bis heute als sehr praktisch.
Das VSF-MTB mit Umbauten im Laufe der Jahre: 

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  • Von Cantilever- auf V-Brakes
  • Von Suntour- auf Schimano-Schaltung
  • Gripshiftschaltung
  • Gepäckträger mit integrierter Bügelschlosshalterung
  • Brooks-Professionell - Sattel
  • Neuer Seitenläuferdynamo für den orginalen Rollendynamo
  • Neue Front- und Rückleuchte mit Standlichtfunktion
  • Neue Schutzbleche
Ich habe das Rad immer gerne und vor allem in der Stadt gefahren. Mit dem vergleichsweise kurzen Radstand ist es sehr wendig, Sattelpacktaschen sind aber hinsichtlich der Fußfreiheit ein Problem. Die in den Gepäckträger integrierte Bügelschlosshalterung finde ich genial und optisch eine der wenigen wirklich gelungenen Lösungen für Bügelschlösser.
Die frühere Suntour-Schaltung war möglicherweise doch die bessere - schade drum!
Es sieht heute noch sehr gut aus und meine Tochter fährt jetzt auf ihm jedem Klassenkameraden mit seinem vollgefederten Taiwan-Alu mühelos davon! (Sie hat von mir einen anderen Sattel spendiert bekommen)